"I believe you should try to make music as beautiful as you can.

It should not be done with ugliness. There's so much hate in the world; you have to counteract it with loveliness."

 

Stan Getz

Biografie


Timo Dresenkamp ist ein variantenreicher und vielseitiger Musiker in Jazz, jazzverwandten Stilen und Klassik. Er ist musikalisch u.a. als Pianist, Dirigent, Bandleader, Korrepetitor, Keyboarder und Arrangeur tätig.

Seine pianistische Ausbildung begann er 1988. Sein erstes Engagement in einer Bigband folgte in den frühen Neunzigern. Es folgten bis heute zahlreiche größere und kleinere Jazz-Combos. Eigene Klavierlehrer-Tätigkeit nahm er schon zu Schulzeiten auf.

Zu seinen zahlreichen Engagements zählen unter anderen eine langjährige Tätigkeit als Solo-Pianist und Co-Dirigent des Gospelchors „Voices Unlimited“. Als Keyboarder war er ein langjähriges Mitglied der Rockband „Rocktool“. Er ist ein sehr erfahrener Sängerbegleiter, u.a. beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Im Jahre 2001 wirkte er als Korrepetitor und Solo-Pianist bei einer Inszenierung des Musicals „Big River“ mit.

In den Jahren 2003/04 absolvierte er zwei Praktika an den Städtischen Bühnen Münster im Bereich Dirigieren, u.a. bei Ivan Törzs (GMD Vlaamse Opera Antwerpen) und Will Humburg (GMD Städtische Bühnen Münster). Im Jahre 2004 gründete er das Studentenorchester der KSHG Münster, dessen Dirigent er auch bis 2007 war. 2005 unternahm er eine USA-Tournee mit der Bigband der Westfälischen Schule für Musik. Anfang 2007 etablierte er die erfolgreiche Reihe „Jazz after hours“ in der Milch und Honig Lounge Münster, in der er zusammen mit seinem musikalischen Partner Christoph Kopp (Bass) jeden Donnerstag illustre Gäste aus Münsters Jazzszene begleitet. Im selben Jahre begann er schließlich mit einem Jazzpiano-Studium am ArtEZ Conservatorium in Enschede.

Timo Dresenkamp spielte u.a. mit John Engels (Chet Baker Quartett), Matt Walsh (Preisträger der Deutschen Schallplattenkritik), Malcolm „Molly“ Duncan (Average White Band, Dire Straits, Komponist der Funk-Hymne „pick up the pieces“), Jörg Achim Keller (Chef Bigband des Hessischen Rundfunks), Gregor Hilden (einer von Deutschlands führenden Blues-Gitarristen), Silvia Droste, Norbert Gottschalk, Heinz Hox, Sjoerd Dijkhuizen und Ugonna Okegwo (Jacky Terrasson Trio, Cassandra Wilson Band).

Timo Dresenkamps bedient ein reiches Spektrum an Stilen. So ist er nicht nur im klassischen Jazz musikalisch „zu Hause“, sondern darüber hinaus in Funk, Blues, Jazzrock, Latin-Music, Acid, Fusion, Groove und Klassik. Charakteristisch für sein Spiel ist der Sound seines Fender Rhodes Mark II.

Neben seiner breiten musikalischen Tätigkeit begann er 2001 ein Studium der Philosophie, Psychologie und Kultur, Kommunikation und Management an der WWU Münster, das er 2007 mit Erlangung des Titels „Magister Artium“ (M.A.) erfolgreich abschloss. Zur Zeit arbeitet er an einer Doktor-Arbeit über die Philosophie der Jazzmusik und lehrt als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.